Bericht aus der Sitzung des Gemeinderates am 7. Februar 2018

Erstellt von Gemeinde Wiedergeltingen |

Erstellung einer Machbachkeitsstudie zur Erweiterung der Kindertagesstätte

Nachdem der Gemeinderat im letzten Quartal des vergangenen Jahres die Planung des Neubaugebietes „W12 - Hungerbach-Nord“ auf den Weg gebracht hat, bei dem insbesondere junge Familien ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen sollen, mussten sich die Gemeinderäte jetzt mit den „Folgeeffekten“ beschäftigen. Einer mit dem Kreisjugendamt abgestimmten aktuellen mittelfristigen Bedarfsplanung zufolge reichen die vorhandenen KiTA-Plätze noch für zwei bis drei Jahre“. „Im Zuge der Umsetzung der geplanten Wohnbauprojekte müssen man sich bereits jetzt Gedanken über eine Ausbauplanung im Bereich der Kindertagesstätte machen“, so Bürgermeister Norbert Führer in seinem Sachvortrag. Die Kleinkindergruppe der 0-3-jährigen Kinder ist bereits jetzt überbucht.

Außerdem läuft derzeit das Sonderinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ des Bundes, über das für die Schaffung zusätzlicher KiTA-Plätze - neben der Regeförderung -  eine zusätzliche Förderung von 35% der förderfähigen Kosten in Aussicht gestellt wird. Und hier muss sich die Gemeinde sputen: Entsprechende Anträge mit aussagekräftigen Planungsunterlagen müssen bis spätestens zum 31. August kommenden Jahres bei der Regierung von Schwaben eingereicht werden. Ein erstes Gespräch mit Vertretern des Trägers, der Katholischen Kirchenverwaltung St. Nikolaus und Vertretern des Bischöflichen Ordinariats über die weiteren Planungen fand bereits Anfang Januar dieses Jahres in Augsburg statt.

So war ein entsprechender Beschluss des Gemeinderates dann die logische Folge der kurzen Diskussionsbeiträge aus dem Plenum.

Der Gemeinderat fasste hierzu folgenden Beschluss:

Der Gemeinderat der Gemeinde Wiedergeltingen nimmt die Entwicklung der prognostizierten Kinderzahlen in der Gemeinde zur Kenntnis und erkennt den mittelfristigen Bedarf an einer zusätzlichen Kindergartengruppe und einer zusätzlichen Kinderkrippengruppe an.

Der Gemeinderat der Gemeinde Wiedergeltingen beschließt, aufgrund der aufgezeigten Planzahlen für die kommenden Jahre eine Machbarkeitsstudie zu erstellen für eine Erweiterung der Kapazitäten im Kindergarten St. Nikolaus in Wiedergeltingen.

Anhand der Machbarkeitsstudie sollen dann weitergehende Gespräche mit den entsprechenden Fachbehörden, dem Kreisjugendamt Unterallgäu, der Regierung von Schwaben sowie dem Träger des Kindergartens, der Katholischen Kirchenverwaltung St. Nikolaus - unter Einbeziehung des Bischöflichen Ordinariats in Augsburg geführt werden.


Die örtliche Kindertagessatätte St. Nikolaus,
untergebracht im ehemaligen alten Pfarrhof

Versenden von Beitragsbescheiden vorerst auf Eis gelegt

Aufgrund der anstehenden Gesetzesänderungen zum Thema Straßenausbaubeiträge beschloss der Gemeinderat, vorerst keine Bescheide zu erlassen. Man werde hier zunächst die gesetzlichen Änderungen abwarten. Ob die Anlieger in der Steingadener Straße und auch der Amberger Straße und Kirchenstraße noch zu Beiträgen herangezogen werden, ist derzeit völlig offen. Die Gemeinde erwartet jedoch vom Gesetzgeber, dass - sollte es zu Beitragsausfällen in Folge von Gesetzesänderungen kommen - diese vollends durch den Freistaat Bayern kompensiert werden.

Büro Dr. Skowronek erstellt Untersuchungskonzeptes und Leistungsbeschreibung zur Detailuntersuchung

In Abstimmung mit der Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern (GAB) wurde der Auftrag zur Erstellung eines Untersuchungskonzeptes und Leistungsbeschreibung zur Detailuntersuchung der ehemaligen Hausmülldeponie Wiedergeltingen, Flur-Nr. 461 an das Sachverständigenbüro Dr. Skowronek (öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger) in 86934 Ludenhausen vergeben.

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